Projekt zur Georeferenzierung lanciert

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[…] Update vom 29.5.2017, ETH-Bibliothek Crowdsourcing: Projekt zur Georeferenzierung lanciert […]
Das Georeferenzieren mit sMapshot scheint mir eine interessante und vielleicht auch vergnügliche Sache zu werden. Das Vorgehen erscheint mir ähnlich wie bisher der erste Schritt der Verortung mittels Google Maps, wo man bei der Herumnavigation im 3D-Raum zu einem bestimmten Zeitpunkt weiss: Jetzt habe ich’s gefunden, alles passt zusammen!
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass der zweite Schritt der Verortung, die Recherche und genaue textliche Beschreibung des Ortes, wo das Bild zur damaligen Zeit aufgenommen wurde, wesentlich aufwendiger, aber auch interessanter und kreativer ist als der erste Schritt und schliesslich mehr liefert als nur die blosse Information zur Blickrichtung bezogen auf die heutige Geografie. (Und dann sollte man ja auch ein bisschen Deutsch schreiben können…)
Ich hoffe also, dass mit der Georeferenzierung nicht bloss die historischen Bilder auf die 3D-Landkarten gepinnt werden, ohne dass man dann mehr weiss über den Inhalt und die Bedeutung der Bilder.
Aber natürlich finde ich die Sache technisch eine geniale Sache! Wir werden sehen.
Koni Kreis